Dießener Marienmünster

 

Die Konzerte und Orgelmatineen haben im Dießener Marienmünster ein grandioses Forum. Die Kirche ist eine Perle der barocken Baukunst voll Glanz und Festlichkeit. Sie gehört zu den großen Sehenswürdigkeiten Bayerns und darf in einem Atemzug mit der Wieskirche genannt werden.

 

Das Marienmünster wurde in den Jahren 1732 - 1739 durch den Barockbaumeister Johann Michael Fischer  errichtet und war bis 1803 Mittelpunkt des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts.

 

 

 

 

Der eindrucksvolle Bau hat eine wundervoll festlich elegante Ausstattung. Der Hochaltar wurde von Francois Cuvilliés entworfen, die Deckengemälde von Johann Georg Bergmüller. Die Stuckaturen sind das Werk der Gebrüder Feichtmayr, eine Kanzel stammt von Johann Baptist Straub. Sehenswert sind auch die Altargemälde der Italiener Tiepolo und Pittoni sowie eine Petrusstatue des Erasmus Grasser.
Neben dem Marienmünster finden Sie die St. Stephanskirche. Sie wurde ursprünglich vor ca. 350 Jahren als Pferdestation der Augustinerchorherren erbaut. Nach der Säkularisation verkam das Gebäude fast zur Ruine und wurde erst 1987 zur Kirche umgebaut, im Stil zwischen romanisch und modern.